Luna`s Witchland

Halloween

Halloween - wie entstand der Namen?
Das Wort "Halloween" kommt vermutlich von "All Hallows Eve", der Vorabend von "All Hallows Day" (Allerheiligen). Daraus entstand im Laufe der Zeit die Abkürzung Halloween.
Wahrscheinlich ist Halloween keltischen Ursprungs (Samhain), und die Iren haben dieses Fest ins Leben gerufen. Halloween wird jedes Jahr am 31. Oktober gefeiert.

Samhain - Fest der Kelten


Schon die frühen Kelten kannten ein Fest, das sie "Samhain" nannten. Die Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November symbolisierte im keltischen Kalender den Jahreswechsel, den Wechsel von der warmen in die kalte Jahreszeit.
Seinen Ursprung hat das heutige Halloween in Irland. Dort ehrten die heidnischen Druiden in besagter Nacht den Todesfürsten Samhain und gedachten der toten Seelen.
Zu den Festlichkeiten zählte das Anzünden großer Feuer, um Hexen und Dämonen zu verjagen. Den Göttern wurden Opfer dargebracht, um sie möglichst gnädig zu stimmen.
Auch beschäftigte man sich mit Wahrsagen und verkleidete sich mit Hilfe von Tierfellen und Tierköpfen.

In der Encyclopedia Americana steht:
"Bestandteile der mit Halloween verbundenen Bräuche gehen auf eine Zeremonie der Druiden aus vorchristlicher Zeit zurück. Die Kelten hatten Feiern für zwei Hauptgottheiten - eine für den Sonnengott und eine für den Gott der Toten (Samhain genannt), dessen Feier am 1. November begangen wurde, am Anfang des keltischen neuen Jahres. Die Totenfeier wurde allmählich in das christliche Ritual aufgenommen" (1977, Bd. 13, S. 725).

Christianisierung Samhains (Halloweens)


Wie bei vielen anderen, ursprünglich heidnischen Festen, wie Valentinstag oder Ostern, erfolgreich praktiziert, wurde auch Samhain christianisiert.
Die Menschen waren zwar recht leicht zu überzeugen, die neue Religion, das Christentum, anzunehmen, doch hielten sie meist an ihren gewohnten, alten heidnischen Sitten, Bräuchen und Traditionen fest. So wurden die alten Bräuche einfach vom Christentum adaptiert und damit auch legalisiert.
Im Jahre 837, unter Papst Gregor IV, setzte man für den 1. November Allerheiligen an und am darauf folgenden Tag Allerseelen. So mußten die Menschen sich nicht umstellen und konnten ihre alten Bräuche, zwar unter dem "Mäntelchen" des Christentums, unbehelligt weiterführen.
Auch der noch heute gefrönte Süßigkeitenbrauch ("Trick or Treat") stammt aus längst vergangenen Zeiten (9. Jh.)
Damals wanderten Christen am 2. November, dem Seelenfest, von Dorf zu Dorf und erbettelten sogenannte Seelenkuchen. Zum Dank versprachen sie intensiv für die Spender zu beten.
Quelle http://frankfurt-interaktiv.de/specials/halloween/halloween.html

Diese Nacht markiert nicht nur die letzte Ernte vor der klirrenden Kälte des Winters, sie birgt eine mythische Energie und ist erfüllt vom Hauch der Toten, die sich an diesem Abend ein Stelldichein geben. Um sie sicher durch die irdische Welt zu geleiten, stellten die Kelten Lichter in ihre Fenster. Von diesem Brauch lässt sich unschwer der beliebte "Jack O´Lantern"- Kürbis ableiten, der heute das Aushängeschild für die Kommerzschlacht Halloween ist.
Ursprünglich ist Samhain nicht auf einen bestimmten Tag, den 31. Oktober festgelegt, dieser Jour fixe wurde wie alle Feiertage durch die Erfindung des Kalenders besiegelt. Die Nacht an der der Schleier der beiden Welten am dünnsten ist und die Trennung zwischen physikalischer und spiritueller Realität aufgehoben wird, lässt sich anhand der Sterne errechnen.
Wenn die Sonne fünfzehn Grad im Zeichen Skorpion durchläuft, ist es soweit . Nicht umsonst gilt Samhain als Zeit der dimensionalen Öffnungen und Portale, opportun für Geisterbeschwörung, Runenlesen aber auch um in die Zukunft zu schauen. Fälschlicherweise hat die christliche Kirche Samhain zu einem rachsüchtigen und unheilvollen Gott der Toten gemacht um die heidnische Religion noch stärker zu dämonisieren.
Im Gegenteil zu diesem chronisch-christlichen Irrtum symbolisiert Samhain jedoch den Triumph des Lebens über den Tod. Die Kelten hießen das neue Jahr mit Resolutionen willkommen ähnlich den heutigen Neujahrsvorsätzen und schlossen negative Kapitel des vergangenen Jahres ab.
Quelle www.womenweb.de