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Der Kampfhund

Warum eigentlich Kampfhund?

Ich habe noch nie einen Hund gesehen, der von Geburt an kämpfen wollte.
Jeder Welpe ist von Natur aus ein kleines, schutzbedürftiges Wesen, das Wärme, Nähe und Liebe genauso braucht, wie die Milch seiner Mutter.
Es ist doch nicht der Hund, der gefährlich IST, es IST der Mensch.
Denn der Mensch macht doch erst aus dem Hund den Kampfhund.
Die Methoden, die angewandt werden, um Hunde "scharf" zu machen, sind ja zu Genüge bekannt und ich möchte sie hier nicht weiter erläutern, für den Fall, daß es immer noch Vollidioten gibt, die ihren Hund gerne scharf machen wollen.
Doch mit den gängigen Methoden kann ich sogar eine Pudel zur reißenden Bestie machen.
Gut, ein Pudel hat nicht die Beißkraft wie ein Pittbull oder ein Stafford, doch auch ein Biß von einem Pudel ist nicht ohne
Ich kannte einen Stafford, der war sowas von schmusig, der wollte immer nur auf dem Schoß sitzen!
Und im Gegenzug einen Yorkie, der war so biestig und giftig, der schnappte nach allem, was bei seinem Frauchen zu Besuch kam.
Und wenn ich dann an Rocky denke, ein Wahnsinnshund *lach*, eine Mischung aus Stafford und Rottweiler (der Rotti ist nicht sicher, wird aber vermutet). Dieser Koloss schmuste einen immer an die Wand, chancenlos :-)
Ich möchte das Wort Kampfhund einfach nicht mehr hören, dann schon eher Kampfschmuser :-)
Die Bestie ist hier nicht der Hund, DIE BESTIE IST DER MENSCH!